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Bundesregierung äußert sich zu Kryptowährungen


Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Jahr 2018 90 Einzelfallprüfungen (2017: 40) im Zusammenhang mit dem sogenannten Initial Coin Offering (ICO) durchgeführt. Zudem gab es im vergangenen Jahr 573 Geldwäscheverdachtsmeldungen (2. Halbjahr 2017: 201 Fälle) mit Bezug zur virtuellen Währungen. Dies berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zu Geldwäscherisiken und Verbraucherschutz bei virtuellen Assets und virtuellen Währungen im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie.
Laut Bundesregierung führt das Forschungszentrum Informatik (FZI) im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Studie „Sicherheitsuntersuchung ausgewählter Blockchain-Anwendungen“ durch. Bestandteil sei auch eine grobe Marktsichtung von Blockchain-Anwendungen, mit Ergebnissen sei im Herbst 2019 zu rechnen.
Nach Angaben der Bundesregierung gelten Dienstleistungsanbieter, die in Deutschland den Umtausch von virtuellen Währungen in gesetzliche Währungen und umgekehrt sowie in andere virtuelle Währungen anbieten, als Finanzdienstleistungsunternehmen und seien damit Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz.

PDF-Download der Antwort der Bundesregierung von der Homepage des Deutschen Bundestages