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Bundesregierung will Wertpapierregelungen ändern

Die Bundesregierung plant die Änderung einer Reihe von Wertpapierregelungen und hat dazu den Entwurf eines Gesetzes zur Ausübung von Optionen der EU-Prospektverordnung und zur Anpassung weiterer Finanzmarktgesetze vorgelegt. Danach müsste unter anderem nicht für alle öffentlichen Angebote von Wertpapieren ein Prospekt vorgelegt werden. Bei öffentlichen Angeboten mit einem Gesamtgegenwert zwischen 100.000 Euro und acht Millionen Euro wäre statt eines Prospekts ein dreiseitiges Wertpapier-Informationsblatt ausreichend, das potenziellen Anlegern als Informationsquelle für ihre Anlageentscheidung dienen soll. Nach dem Gesetzentwurf soll das Informationsblatt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überprüft werden, die Behörde müsste auch dessen  Veröffentlichung gestatten. Zudem sollen Wertpapierprospekte künftig in englischer Sprache erstellt werden können, um inländischen Emittenten eine einfachere Ansprache eines internationalen Anlegerkreises zu ermöglichen.

PDF-Download des Entwurfs eines Gesetzes zur Ausübung von Optionen der EU-Prospektverordnung und zur Anpassung weiterer Finanzmarktgesetze von der Homepage des Deutschen Bundestages