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Bundesregierung will Zentralstelle gegen Geldwäsche schaffen

Die Bundesregierung will den Kampf gegen die Geldwäsche intensivieren und hat dazu den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen eingebracht. Nach dem Entwurf müssen geldwäscherechtlich Verpflichtete, zum Beispiel bei grenzüberschreitenden Korrespondenzbeziehungen, strengere Vorgaben beachten. Außerdem wird eine Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen bei der Generalzolldirektion eingerichtet. Sie soll geldwäscherechtliche Meldungen entgegennehmen, analysieren und bei einem Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung an die zuständigen Stellen weiterleiten. Alle wirtschaftlich Berechtigten sollen zudem künftig in einem elektronischen Transparenzregister erfasst werden.

PDF-Download des Gesetzentwurfs von der Homepage des Deutschen Bundestages